Judasohr - Auricularia auricula judae - Sägemehlbrut für die biologische Pilzzucht gem. EU VO 834/2007 und 889/2008, AT-BIO-701 Strain Nr.: 1150001 klein

12,90 €
4,30 € pro 1 l
inkl. 13% USt. , zzgl. Versand
Pilzbrut auf Basis biologischer Rohstoffe für den
Anbau auf Baumstämmen. Syn.: Mu-Err,
Chinesische Morchel, Holunderpilz, Ohrlappenpilz

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sofort verfügbar

Lieferstatus: 3-6 Wochen Produktionszeit


Judasohr - Auricularia auricula judae - Sägemehl-Pilzbrut für Baumstämme für den Bio-Anbau


Dieser Pilz besitzt eine feste Textur und nur wenig Eigengeschmack, daher nimmt er das Aroma von Gewürzen besonders gut an. In Asien wird er traditionell in Saucen und Suppen verwendet, da er beim Kochen Inhaltsstoffe abgibt die die Suppe bzw. Sauce leicht eindicken und sämiger machen.

Der Judasohr Pilz hat einen gelatineartigen Hut und dieser ist wie ein Ohr geformt. Generell hat der Hut einen lila grau-braunen bis hin zu einem schmutzig braunen Farbton und ist 2-15cm breit. Außerdem ist er von einem Gerüst auf feinen Haaren umgeben. Die Oberfläche ist glatt und zum Zentrum hin gefaltet. Manchmal wird dieser Pilz im Handel auch als Chinesische Morchel bezeichnet, jedoch ist das Judasohr mit den Morcheln nicht artverwandt.

Lieferzeit: Die Pilzbrut wird frisch auf Bestellung für Sie angesetzt. Die Produktionszeit beträgt rund 3 bis 6 Wochen.
Bei diesem Produkt handelt es sich um Frischware die Sie umgehend nach Anlieferung verarbeiten sollten.
Wenn das Produkt nicht gleich verarbeitet wird, kann es im Kühlshrank bei 4 Grad maximal zwei Wochen gelagert werden.


Judasohr - Auricularia auricula-judae - Sägemehl-Pilzbrut für Baumstämme - klein
Zertifiziert für die biologische Pilzzucht gem. EU VO 834/2007 und 889/2008
(Biokontrollstelle: AT-BIO-701, BIKO Tirol)
1 Autoklav-Bag mit ca. 1.8 kg - 3 Liter Pilzbrut
Geeignet für das Beimpfen von 16 bis 20 Laufmeter Holz.

Sie erhalten fertig von Pilzmyzel besiedelte Pilzbrut auf Basis biologischer Rohstoffe (Holz, Roggenkleie aus Bio-Anbau) für den Anbau auf Baumstämmen. Geeignete Hölzer sind Laubholz, besonders geeignt sind:  Buche, Birke, Erle, Ulme Walnuss oder Holunder.

Ab einer Menge von 10 Baumstämmen ist die Beimpfung mit Sägemehlbrut meist effizienter als das Arbeiten mit Dübelbrut. Der Rohstoff Sägemehl bzw. Sägespäne ist ein Nebenprodukt, und dadurch preisgünstiger und nachhaltiger als eigens dafür angefertigte Holzdübel. Daher kann Sägemehlbrut auch in großen Mengen kostengünstig hergestellt werden. Sägemehlbrut ist geeignet für die Bohrlochmethode und für Schnittimpfmethode. Der zu erwartende Ernteertrag liegt bei bis zu 10 % des Frischholzgewichtes aufgeteilt auf mehrere Erntewellen innerhalb von 3 bis 5 Jahren.

Bei der Bohrlochmethode empfehlen wir die Benutzung eines Pilzbohrers, sowie eines Impfstifts oder einer Impfpistole.
Großmengen für den gewerblichen Anbau auf Anfrage.

Taxonomie:
Klasse: Agaricomycetes
Unterklasse: unsichere Stellung (inc. sed.)
Ordnung: Ohrlappenpilzartige (Auriculariales)
Familie: Ohrlappenpilzverwadte (Auriculariaceae)
Gattung: Ohrlappenpilze (Auricularia)
Art: Auricularia auricula-judae
Sporen: 11 - 14 (17,5) x 4 - 6 µ, weiß, zylindrisch bis würstchenförmig.

Geeignetes Substrat:
Laubholz (Birke, Buche, Erle, Ulme, Walnuss, Holunder)

Geeignete Anbaumethoden:
Baumstämme, Fertigkultur im Gewächshaus


Zuchtbedingungen:
Phase 1: Myzelwachstum
Temperatur: 24 - 30°C
Luftfeuchte: 90 - 95%
Dauer: 25 - 40 Tage
CO2: >5.000 - 20.000 ppm
Raumluftwechsel: 0 - 1 pro Stunde
Licht: keines

Phase 2: Primordia Bildung / Einleitung der Fruchtung
Temperatur: 12 - 20 °C
Luftfeuchte: 90 - 100%
Dauer: 5 - 10 Tage
CO2: 600 - 1.000 ppm
Raumluftwechsel: 5 - 8 pro Stunde
Licht: 500 - 1.000 Lux

Phase 3: Fruchtung und Ernte
Temperatur: 21 - 30°C
Luftfeuchte: 85 - 90%
Dauer: 5 - 7 Tage
CO2: 2.000 - 5.000 ppm
Raumluftwechsel: 4 - 5 pro Stunde
Licht: 500 - 1.000 Lux
Erntewellen: Alle 2 - 3 Wochen für 3 - 5 Erntewellen

Artikelnummer: AN569-002
Versandgewicht‍: 2,00 Kg
Artikelgewicht‍: 1,80 Kg
Inhalt‍: 3,00 l

Über den Pilz

Wissenschaftlicher Name: Lentinula edodes

Synonyme: Shii-Take, Agaricus edodes, Pasaniapilz, Shaingugu, Hua Gu, Qua Gu

 

Verbreitung und Habitat in der Natur:
Der Shiitake wächst saprobiotisch in der Natur auf Laubhölzern. Er ist besondes häufig auf dem Pasania-Baum (= Scheinkastanie, Castanopsis cuspidata) und anderen asiatischen Eichen- und Buchensorten zu finden.

 

Geeignetes Substrat:
Laubholz (besonders geeignet: Eiche, Buche, Birke, Erle, Kastanie, Shiia/Pasania)

 

Verwendung:
Vitalpilz, Speisepilz


Der Shiitake ist in Japan, Korea und China beheimatet und ist der Bevölkerung in seinen Eigenschaften schon seit ca. 2000 Jahren bekannt. Sein Geruch erinnert stark an Knoblauch und ist auf einen Inhaltsstofaf namens Lenthionin zurückzuführen. Der Shiitake gilt als der begehrteste Speisepilz nach dem Champignon.


Taxonomie:
Klasse: Agaricomycetes
Unterklasse: Agaricomycetidae
Ordnung: Agaricales
Familie: Marasmiaceae
Gattung: Lentinula
Sporen: weiß, ovale bis ellipsoide Form, zwischen 5-6,5 x 3-3,5 µ

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