Leuchtender herber Zwergknäueling

 

Wissenschaftlicher Name: Panellus stipticus

Synonyme: Leuchtender herber Zwergknäueling, Bitterer Muschelseitling, Bitterscharfer Zwergknäueling, Eichen-Zwergknäueling

Verbreitung und Habitat in der Natur: Der Herbe Zwergknäuling ist in ganz Europa heimisch. Er bevorzugt umgestürzte Bäume oder abgebrochene Äste von Eichen und Rotbuchen. In Australien, Pakistan, Nordasien (vom Kaukasus bis Korea und Japan), Nordamerika, Nordafrika und auf den Kanaren kommt er ebenfalls vor.

Geeignetes Substrat: Laubholz (besonders geeignet: Buche, Eiche)

Verwendung: Leuchtpilz zur Dekoration– TÖDLICH GIFTIG

Die Lamellen der Fruchtkörper des herben Zwergknäuelings leuchten in Europa für gewöhnlich nicht. Der von uns verwendete Zuchtstamm kommt ursprünglich in Amerika vor und wird dort umgangssprachlich auch Luminescent panellus genannt.

Dies deutet schon auf seine Biolumineszenz hin. Seine Lamellen leuchten im Dunklen, wenn sie noch frisch sind, blau-grünlich. Unter guten Bedingungen leuchtet auch das Myzel. Ausgelöst wird dieses Leuchten durch ein Enzym, das Luziferase genannt wird. Die Fruchtkörper des Panellus sind ockerbraun, zimtfarben bis hellbeige und erreichen einen Durchmesser von rund 2 bis 4 cm.

Taxonomie:

Klasse: Agaricomycetes

Unterklasse: Agaricomycetidae

Ordnung: Champignonartige (Agaricales)

Familie: Helmlingsverwandte (Mycenaceae)

Gattung: Zwergknäuelinge (Panellus)

Art: Herber Zwergknäueling

Sporen: ellipsoid bis allantoid (würstchenförmig) 3-6 x 2-3 µ

 

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