Ulmenseitling

 

Wissenschaftlicher Name: Hypsizygus ulmarius

Synonyme: Ulmenausternpilz, Ulmenrasling, Shirotamogitake, Da Yu Mo

Verbreitung und Habitat in der Natur: Ulmarius ist in der gemäßigten Klimazone in Laub- und Mischwäldern verbreitet und wächst vornehmlich auf Ulmen, Buchen oder Eichen. Leider ist der Bestand in unseren Wäldern in den letzten Jahrzehnten stark zurückgegangen, weshalb dieser Pilz nicht mehr gesammelt werden sollte. Durch den Anbau im eigenen Garten braucht man aber auch weiterhin nicht auf diese köstliche Pilzspezialität zu verzichten.

Geeignetes Substrat: Weizenstroh, Laubholz (besonders geeignet: Ulme, Buche, Pappel, Linde, Ahorn, Weide, Eiche)

Verwendung: Speisepilz

Der Ulmenseitling ist ein köstlicher Speisepilz, der auf den Märkten oft fälschlicherweise als „Austernpilz“ angeboten wird. Er kann in der Küche wie Austernpilz verwendet werden, die Fruchtkörper sind jedoch größer und geschmacklich etwas intensiver als bei Austernpilzen. Er färbt sich weiß bis hellgrau und hellbraun, abhängig von Substrat und Standort.

 

Taxonomie:

Klasse: Ständerpilze (Basidiomycetes)

Unterklasse: Hutpilze (Agaricomycetidae)

Ordnung: Blätterpilze (Agaricales)

Familie: Ritterlingsartige (Tricholomataceae)

Gattung: Holzraslinge, Baumraslinge (Hypsizygus)

Art: Hypsizygus ulmarius

Sporen: weiß, rund bis eiförmig, 3-5 µ im Durchmesser

 

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