Klapperschwamm - Grifola frondosa - Mykorestaurierungsbag

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Beschreibung

Klapperschwamm - Grifola frondosa

Verwendung in der Mykorestaurierung gegen:

PCB Polychlorierte Biphenyle
(krebsauslösende chemische Chlorverbindungen ? verwendet z. B. in: in Transformatoren, elektrischen Kondensatoren, in Hydraulikanlagen als Hydraulikflüssigkeit, sowie als Weichmacher in Lacken, Dichtungsmassen, Isoliermittel und Kunststoffen)


Allgemeine Vorgehensweise:

Um die primären strukturellen Bestandteile von Holz (Lignin und Zellulose) zu zersetzen, verwenden Pilze kraftvolle Enzyme. Diese Enzyme können auch Schwermetallen und Toxine neutralisieren, lösen oder transferieren.

Pilzmyzel von geeigneten Pilzsorten wird im kontaminierten Boden verteilt und mit weiterem Nährboden vermischt um eine großflächige Abdeckung der Schadstoffquelle zu erreichen. Die genaue Vorgehensweise ist in der Anleitung für Pizbeete beschrieben.

Die Myzelstränge durchwachsen den Boden und nehmen einzelne Giftstoffe direkt auf bzw. zerlegen diese in ihre Bestandteile und machen sie so unschädlich. Der Pilz nimmt die Giftstoffe in seine Fruchtkörper auf, sie müssen nach Abschluß des Lebenszyklus geenrtet und entsorgt werden.

Gebrauchsanleitung


Anlegen eines Pilzbeetes:
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Anlegen eines Pilzbeetes

Anlegen eines Pilzbeetes:
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Über den Pilz


Über den Pilz:

Wissenschaftlicher Name: Grifola frondosa

Synonyme: Laubporling, Spatelhütiger Porling, Maitake, Kumotake, Huai Su Gu


Verbreitung und Habitat in der Natur:
Den Maitake findet man vor allem an Stümpfen oder an der Basis von toten bzw. sterbenden Laubbäumen wie Eichen, Ulmen, Ahorn, Birken und manchmal auch Lärchen. In einzelnen, sehr seltenen Fällen, wurde der Maitake aber auch bereits auf Kiefern gefunden.


Geeignetes Substrat:
Laubholz (besonders geeignet: Eiche, Buche, Pflaume, Kastanie, Ahorn, Ulme, Erle, Birke)


Verwendung:
Speisepilz, Vitalpilz

Der Maitake galt besonders im asiatischen Raum bereits vor einigen Jahrhunderten als eine ausgesprochene Besonderheit. Grund dafür ist zum einen seine ungewöhnliche, buschartige Form, die es dem Pilz erlaubt, sich besonders gut an seine Umgebung anzupassen und ihm somit eine ausgezeichnete Tarnung ermöglicht. Zum anderen galt er aufgrund seiner Inhaltsstoffe als derart wertvoll, dass seine Fundstellen von Sammlern streng geheim gehalten wurden. Heute ist der Maitake im asiatischen sowie im europäisch-amerikanischen Raum als köstlicher, fleischiger Speisepilz bekannt, der sich durch seinen hohen Nährwert und seine medizinisch wertvollen Eigenschaften auszeichnet. Aufgrund dessen weckt dieser Pilz auch in der Pharmazie grosses Interesse und gilt seit einigen Jahren als wertvolles Forschungsobjekt koreanischer, japanischer sowie amerikanischer Studien. Die Fruchtkörper haben eine bräunliche bis dunkelgraue Farbe. Aus jedem Pilzstamm sprießen viele überlappend wachsende Hüte mit einem Durchmesser von 2 - 10 cm. Besonders delikat schmecken die jungen Fruchtkörper. Vollständig ausgewachsene Maitake können getrocknet und als Tee zubereitet werden. Unter besonders guten Bedingungen kann Grifola frondosa Fruchtkörper mit einem Gewicht von 500 g und mehr hervorbringen. Der Klapperschwamm enthält viele Polysaccharide wie Beta-Glucan, Grifolin und Grifolan sowie große Mengen an Ergosterol und Provitamin D.


Taxonomie:
Klasse: Ständerpilze (Basidiomycetes)
Unterklasse: Hutpilze (Agaricomycetidae)
Ordnung: Porenpilze (Polyporales)
Familie: Riesenporlingsartige (Meripilaceae)
Gattung: Klapperschwämme (Grifola)
Art: Grifola frondosa
Sporen: weiß, leicht elliptisch, glatt und glasartig; 6 - 7 x 3,5 - 5 µm



Zuchtbedingungen

Phase 1: Myzelwachstum

Temperatur
: 21 - 24°C
Luftfeuchte: 95 - 100%
Dauer: 14 - 30 Tage, dann für 30 Tage ruhen lassen
CO2: 20,000 - 40,000 ppm
Raumluftwechsel: 0 - 1 pro Stunde
Licht: n/a


Phase 2: Aufstellen der Myzelien / Einleitung der Fruchtung


Temperatur: 10 - 15,6°C
Luftfeuchte: 95%
Dauer: 5 - 10 Tage
CO2: 2,000 - 5,000 ppm
Raumluftwechsel: 4 - 8 pro Stunde
Licht: 100 - 500 Lux


Phase: Fruchtung und Ernte


Temperatur
: 13 - 16°C
Luftfeuchte: 75 - 85%
Dauer: 14 - 21 Tage
CO2: <1,000 ppm
Raumluftwechsel: 4 - 8 pro Stunde
Licht: 500 - 1,000 Lux
Erntewellen: Maximal 2 mal alle 3-4 Wochen


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