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Bio-Klapperschwamm - Grifola frondosa - Pilzbeet

für die biologische Pilzzucht


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    Bio-Klapperschwamm - Grifola frondosa - Pilzbeet 

    Synonyme: Laubporling, Spatelhütiger Porling, Maitake, Kumotake, Huai Su Gu 


    Der Maitake galt besonders im asiatischen Raum bereits vor einigen Jahrhunderten als eine ausgesprochene Besonderheit. Grund dafür ist zum einen seine ungewöhnliche buschartige Form, die es dem Pilz erlaubt, sich besonders gut an seine Umgebung anzupassen und ihm somit eine ausgezeichnete Tarnung ermöglicht. Zum anderen galt er aufgrund seiner Inhaltsstoffe als derart wertvoll, dass seine Fundstellen von Sammlern streng geheim gehalten wurden. Heute ist der Maitake im asiatischen sowie im europäisch-amerikanischen Raum als köstlicher, fleischiger Speisepilz bekannt, der sich durch seinen hohen Nährwert auszeichnet. Aufgrund dessen weckt dieser Pilz auch in der Pharmazie großes Interesse und gilt seit einigen Jahren als wertvolles Forschungsobjekt koreanischer, japanischer sowie amerikanischer Studien.
    Die Fruchtkörper haben eine bräunliche bis dunkelgraue Farbe. Aus jedem Pilzstamm sprießen viele überlappend wachsende Hüte mit einem Durchmesser von 2 - 10 cm. Besonders delikat schmecken die jungen Fruchtkörper. Vollständig ausgewachsene Maitake können getrocknet und als Tee zubereitet werden. Unter besonders guten Bedingungen kann Grifola frondosa Fruchtkörper mit einem Gewicht von 500 g und mehr hervorbringen.
    Der Klapperschwamm enthält viele Polysaccharide wie Beta-Glucan, Grifolin und Grifolan sowie große Mengen an Ergosterol und Provitamin D.

    Diese Frischware wird auf Bestellung frisch für Sie angesetzt. Die Produktionszeit beträgt rund 3 - 6 Wochen.
    Die Pilzbrut sollte sofort nach der Lieferung verarbeitet werden.
    Sollte das Produkt nicht sofort verarbeitet werden können, kann es bis zu 2 Wochen im Kühlschrank bei 4 °C gelagert werden.
    Wir empfehlen, dies bei der Bestellung und Ihren Vorbereitungen gemäß Anleitung einzuplanen.

    Geeignete Anbaumethoden: 
    BaumstämmePilzbeet - auch für die Mykorestaurierung, Fertigkultur im Gewächshaus    

    Geeignetes Substrat: Papier, Kaffeesatz, Fruchtfleisch von Kaffeebohnen, Laubholz
    Geeignete Hölzer sind
     Ahorn, Birke, Buche, Eiche, Erle, Esche, Espe, Pappel, Ulme und Weide.
    Dieser Zuchtstamm fruchtet beim Freilandanbau im späten Sommer bis frühen Herbst.

    Sie erhalten fertig von Pilzmyzel besiedelte Pilzbrut auf Basis biologischer Rohstoffe (Holz, Roggenkleie aus Bio-Anbau) in speziell für die Sterilisation geeigneten Säcken.
    Je nach Pilzart sind sie erhältlich in den Größen:
    1 Autoklav-Bag mit ca. 1 Liter (500 Gramm) eignet sich zum Beimpfen und für die Vermehrung über 4 - 8 Wochen in sterilisiertem Holzsubstrat vor dem Beimpfen des Pilzbeets (siehe Anleitung).
    1 Autoklav-Bag mit ca. 6 Litern Pilzbrut eignet sich für das Beimpfen eines Pilzbeets mit 80 x 80 cm

    Mykorestaurierung mittels Pilzbeet: 
    Einige Pilzgattungen eignen sich dazu, diese Giftstoffe abzubauen und aus der Umwelt zu entfernen. 
    Dazu wird Pilzmyzel von entsprechenden Pilzsorten im kontaminierten Boden verteilt und mit geeignetem Nährboden vermischt, um eine großflächige Abdeckung der Schadstoffquelle zu erreichen. Die Myzelstränge durchwachsen den Boden. Sie nehmen einzelne Giftstoffe direkt auf bzw. zerlegen diese in ihre Bestandteile und machen sie so unschädlich.
    Der Pilz nimmt die Giftstoffe in seine Fruchtkörper auf. Diese müssen nach Abschluß des Lebenszyklus geerntet und fachgerecht entsorgt werden.

    Die Einsatzgebiete des Klapperschwamms sind:
    - Polychlorierte Biphenyle (PCB), die in Weichmachern, Insektenvernichtungsmitteln und Additiven vorkommen.
    Quellen:
    STAMETS, La Dena Che’. Best Mycorestoration Practices for Habitat Restoration of Small Land Parcels. 2012.
    STAMETS, Paul. Mycelium running: how mushrooms can help save the world. Ten speed press, 2005, S. 85 - 113.

    Taxonomie:
    Klasse: Ständerpilze (Basidiomycetes)
    Unterklasse: Hutpilze (Agaricomycetidae)
    Ordnung: Porenpilze (Polyporales)
    Familie: Riesenporlingsartige (Meripilaceae)
    Gattung: Klapperschwämme(Grifola)
    Art: Grifola frondosa
    Sporen: weiß, leicht elliptisch, glatt und glasartig; 6 - 7 x 3,5 - 5 µ

    Zuchtbedingungen:

    Phase 1: Myzelwachstum
    Temperatur: 21 - 24 °C
    Luftfeuchte: 95 - 100 %
    Dauer: 14 - 30 Tage
    CO2: 20.000 - 40.000 ppm
    Raumluftwechsel: 0 - 1 pro Stunde
    Licht: n/a

    Phase 2: Primordia Bildung
    Temperatur: 10 - 15,6 °C
    Luftfeuchte: 95 %
    Dauer: 5 - 10 Tage
    CO2: 2.000 - 5.000 ppm
    Raumluftwechsel: 4 - 8 pro Stunde
    Licht: 100 - 500 Lux

    Phase 2: "Wedel" Bildung
    Temperatur: 10 - 15,6 °C
    Luftfeuchte: 90 - 95 %
    Dauer: 10 - 14 Tage
    CO2: 2.000 - 5.000 ppm
    Raumluftwechsel: 4 - 8 pro Stunde
    Licht: 100 - 500 Lux

    Phase 3: Fruchtung und Ernte
    Temperatur: 13 - 16 °C (18 °C)
    Luftfeuchte: 75 - 85 %
    Dauer: 14 - 21 Tage
    CO2: < 1.000 ppm
    Raumluftwechsel: 4 - 8 pro Stunde
    Licht: 500 - 1.000 Lux

    Ernte: 2 Erntewellen im Abstand von 3 - 4 Wochen

    Unsere Empfehlungen:

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