Reishi
Verschiedene Strains erhältlich
Wissenschaftlicher Name: Ganoderma lucidum
Synonyme: Ling Zhi, Jong Si, Shiny Ganoderma, Mannentake, Glänzender Lackporling, Zehntausendjähriger Pilz, Unsterblichkeitspilz, Kraut der spirituellen Kraft
Verbreitung und Habitat in der Natur: Der Reishi ist ein holzzerlegender Saprophyt, der vor allem Laubbäume wie Eichen, Buchen, Erlen und Birken besiedelt. Er bevorzugt warme Eichen- oder Mischwälder, kommt aber auch in Buchenwäldern und Hartholz-Uferzonen vor. Außerdem kann er bei geeigneten Bedingungen in Hecken, Parks und an Straßenrändern gefunden werden. Er ist in mediterranen und gemäßigten Regionen weit verbreitet und kommt bis in den Süden Skandinaviens vor. In Deutschland und Österreich ist dieser Pilz unterschiedlich über die gesamte Region verteilt.
Inhaltsstoffe: Der Reishi ist reich an Mikronährstoffen wie Eisen, Magnesium, Kalzium, Zink, Kupfer, Mangan und Germanium. Besonders wertvoll sind die im Reishi enthaltenen Polysaccharide und Triterpene, darunter Ganodersäuren, Ganolucidsäuren und Lucidemsäuren.
Geeignetes Substrat: Laubholz (insbesondere Eiche, Erle, Buche, Birke)
Verwendung: Vitalpilz,
Heilpilz
Dieser Pilz ist in China als Ling Zhi und in Japan als Reishi bekannt. Man geht davon aus, dass er eine etwa 4.000-jährige Geschichte hat! In Ostasien symbolisiert der Reishi traditionell Gesundheit, körperliche und geistige Genesung, Langlebigkeit, hohe sexuelle Vitalität, Weisheit und Reichtum.
Taxonomie:
Reich: Pilze
Klasse: Basidiomyceten
Unterklasse: Polyporales
Ordnung: Ganodermataceae
Familie: Ganoderma
Gattung: Glänzendes Ganoderma
Sporen: Rotbraun, ellipsoid mit stumpfen Enden, 9-12 x 5,5-8 µ
Zuchtbedingungen:
Phase 1: Myzelwachstum
Temperatur: 21–27 °C
Luftfeuchtigkeit: 95–100 %
Dauer: 10–20 Tage
CO2: Verträgt bis zu 50.000 ppm oder 5 %
Luftaustausch: 0–1 pro Stunde
Licht: Nicht zutreffend
Phase 2: Primordia-Bildung/Beginn der Fruchtbildung
(Für die Geweihform – Anbau in geschlossenen Beuteln)
Temperatur: 18–24 °C
Luftfeuchtigkeit: 95–100 %
Dauer: 14–28 Tage
CO2: 20.000–40.000 ppm
Luftaustausch: 0–1 pro Stunde
Licht: 200–500 Lux für 4–8 Stunden pro Tag
Phase 2: Primordia-Bildung / Beginn der Fruchtbildung
(Für Hutform – Anbau in offenen Beuteln)
Temperatur: 21–27 °C
Luftfeuchtigkeit: 95–100 %
Dauer: 14–28 Tage
CO2: 5.000–2.000 ppm
Luftaustausch: entsprechend dem gewünschten CO2-Gehalt
Licht: 750–1.500 Lux für 12 Stunden pro Tag
Phase 3: Fruchtbildung und Ernte
Temperatur: 21–27 °C
Luftfeuchtigkeit: 90–95 %
Dauer: 60 Tage
CO2: <2.000 ppm
Luftaustausch: entsprechend dem gewünschten CO2-Gehalt
Licht: 750–1.500 Lux