Australischer Geisterpilz
Wissenschaftlicher Name: Omphalotus nidiformis
Synonyme:
Geisterpilz, Leuchtpilz
Verbreitung und Habitat in der Natur: Der Australische Geisterpilz ist ein Schwächeparasit und Folgezersetzter
an Bäumen. Wie der Name schon sagt, kommt er in Australien sowie Tasmanien und
Indien vor. Ganzjährig bei entsprechender Witterung.
Geeignetes Substrat: Hackschnitzel, (Eukalyptus, Buche, Eiche, Bankasie, Agonis, Corymbia,
Allocasuarina)
Verwendung:
KEIN
Speisepilz, Gift-Pilz, Biolumineszent
Der Australische Geisterpilz ist ein auffälliger, weißlich bis cremefarbener Pilz mit trichterförmigem Hut und nach unten laufenden Lamellen. Er ist bekannt für seine Biolumineszenz – seine Lamellen leuchten im Dunkeln grünlich, besonders bei hoher Luftfeuchtigkeit. Der Pilz wächst bevorzugt auf totem Holz in feuchten Wäldern Australiens, Tasmaniens und teilweise Asiens.
Er ist giftig und nicht essbar – ein Verzehr kann starke Magen-Darm-Beschwerden verursachen. Obwohl er keine nennenswerten Nährstoffe enthält, ist er wissenschaftlich bedeutsam: Seine lichtaktiven Enzyme und das enthaltene Illudin S werden in der Krebsforschung, Gentechnik und Umweltüberwachung untersucht.
Taxonomie:
Reich: Pilze (Fungi)
Klasse: Agaricomycetes
Unterklasse: Agaricomycetidae
Ordnung: Champignonartige (Agaricales)
Familie: Schwindlingsverwandte (Marasmiaceae)
Gattung: Ölbaumpilze (Omphalotus)
Art: Australischer Geisterpilz (Omphalotus nidiformis)
Sporen: weiß, rund bis ellipsoid, 7,5 - 9,5 x 5 - 7 µ
Zuchtbedingungen:
Die
detaillierten Zuchtbedingungen dieses Pilzes sind derzeit noch Gegenstand der
Forschung!