Chaga
Wissenschaftlicher Name:
Inonotus obliquus
Synonyme:
Chagapilz, Tschaga, „König der Heilpilze“, Brandpilz
Verbreitung und Habitat in der Natur: Saprobiont (Folgezersetzer) und Schwächeparasit, auf lebenden und toten Bäumen, zirkumboreal verbreitet, häufig in Russland, Skandinavien Mittel- und Osteuropa, Nordeuropa, Japan, Korea und Zentralasien (Kasachstan) in West- und Südeuropa sehr selten und geschützt
Inhaltsstoffe:
über 200 aktive biologische
Substanzen darunter Melanine, Polysaccharide, Triterpene, Polyphenole, Vitamine,
Mineralstoffe u.v.m.
Geeignetes Substrat: Birken, selten auf Eiche (an Spechthöhlen) und Erle
Verwendung: Vitalpilz, Heilpilz, Zunder, Räucherwerk
Schon unsere Vorfahren verwendeten den Chaga als
Heilmittel in der Volksmedizin. Er wird ausgekocht als Tee-Sud konsumiert.
Neuerdings findet er auch als Verwendung als Kaffeeersatz. Auch wurde er in der
Jungsteinzeit als Zunder zum Feuer entfachen und transportieren verwendet.
Taxonomie:
Reich: Pilze (Fungi)
Klasse: Agaricomycetes
Unterklasse: unsichere Stellung (incertae sedis)
Ordnung: Borstenscheiblingsartige (Hymenochaetales)
Familie: Borstenscheiblingsverwandte (Hymenochaetaceae)
Gattung: Schillerporlinge (Inonotus)
Art: Schiefer Schillerporling (Inonotus obliquus)
Sporen: elliptisch, glatte Basidiosporen 7,5–10 × 5–7,5 µm, goldgelb