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Bio-Kräuterseitling - Pleurotus eryngii - Pilzbeet

für die biologische Pilzzucht


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    Bio-Kräuterseitling - Pleurotus eryngii - Pilzbeet 

    Synonyme: Brauner Kräuterseitling, Königsausternpilz, "Steinpilz" der Steppen, Xìng Xào Gu, Eringi, Saesongi Peoseot 

     
    Charakteristisch für den Kräuterseitling sind sein zartes Aroma und sein festes Fleisch. Der Eryngii ist ein delikater Speisepilz, der ähnlich wie Steinpilze verwendet werden kann.
    Die Fruchtkörper haben Durchmesser von 3 - 10 cm, der Stiel wird ebenfalls 3 - 10 cm lang. Der Königsausternpilz kann bei besonders guten Bedingungen ein Gewicht von bis zu 300 g pro Stück erreichen.
    Gekühlt sind die frisch geernteten Fruchtkörper bis zu 2 Wochen haltbar!

    Diese Frischware wird auf Bestellung frisch für Sie angesetzt. Die Produktionszeit beträgt rund 3 - 6 Wochen.
    Die Pilzbrut sollte sofort nach der Lieferung verarbeitet werden.
    Sollte das Produkt nicht sofort verarbeitet werden können, kann es bis zu 2 Wochen im Kühlschrank bei 4 °C gelagert werden.
    Wir empfehlen, dies bei der Bestellung und Ihren Vorbereitungen gemäß Anleitung einzuplanen.

    Geeignete Anbaumethoden: 
    Strohballen, BaumstämmePilzbeet - auch für die Mykorestaurierung, Fertigkultur im Gewächshaus   

    Geeignetes Substrat: Stroh, Laubholz
    Geeignete Hölzer sind
     Pappel, Eiche, Erle, Espe, Ahorn, Birke, Esche, Buche, Weide oder Ulme.
    Dieser Zuchtstamm fruchtet beim Freilandanbau im späten Sommer bis frühen Herbst.

    Sie erhalten fertig von Pilzmyzel besiedelte Pilzbrut auf Basis biologischer Rohstoffe (Holz, Roggenkleie aus Bio-Anbau) in speziell für die Sterilisation geeigneten Säcken.
    Je nach Pilzart sind sie erhältlich in den Größen:
    1 Autoklav-Bag mit ca. 1 Liter (500 Gramm) eignet sich zum Beimpfen und für die Vermehrung über 4 - 8 Wochen in sterilisiertem Holzsubstrat vor dem Beimpfen des Pilzbeets (siehe Anleitung).
    1 Autoklav-Bag mit ca. 6 Litern Pilzbrut eignet sich für das Beimpfen eines Pilzbeets mit 80 x 80 cm

    Mykorestaurierung mittels Pilzbeet: 
    Einige Pilzgattungen eignen sich dazu, diese Giftstoffe abzubauen und aus der Umwelt zu entfernen. 
    Dazu wird Pilzmyzel von entsprechenden Pilzsorten im kontaminierten Boden verteilt und mit geeignetem Nährboden vermischt, um eine großflächige Abdeckung der Schadstoffquelle zu erreichen. Die Myzelstränge durchwachsen den Boden. Sie nehmen einzelne Giftstoffe direkt auf bzw. zerlegen diese in ihre Bestandteile und machen sie so unschädlich.
    Der Pilz nimmt die Giftstoffe in seine Fruchtkörper auf. Diese müssen nach Abschluß des Lebenszyklus geerntet und fachgerecht entsorgt werden.
    Die Einsatzgebiete dieser Pilzart sind:
    - Dimethylmethylphosphonate (DMMP), die in Nervengiften wie VX, Soman und Sarin enthalten sind,
    - Dioxin, auch Sevesogift genannt, das lange Zeit massiv als Unkrautvernichtungsmittel eingesetzt wurde,
    - Bakterien wie Escherichia coli sowie andere Bakterienstämme.
    Quellen:
    STAMETS, La Dena Che’. Best Mycorestoration Practices for Habitat Restoration of Small Land Parcels. 2012.
    STAMETS, Paul. Mycelium running: how mushrooms can help save the world. Ten speed press, 2005, S. 85 - 113.

    Taxonomie: 
    Klasse: Ständerpilze (Basidiomycetes) 
    Unterklasse: Hutpilze (Agaricomycetidae) 
    Ordnung: Blätterpilze (Agaricales) 
    Familie: Seitlingsartige (Pleurotaceae) 
    Gattung: Seitlinge (Pleurotus) 
    Art: Kräuterseitling (Pleurotus eryngii)
    Sporen: weisslich, 7 - 9,5 µ x 3,5 µ 

    Zuchtbedingungen: 
    Phase 1: Myzelwachstum 
    Temperatur: 24 °C 
    Luftfeuchte: 90 - 95 % 
    Dauer: 12 - 16 Tage 
    CO2: 5.000 - 20.000 ppm 
    Raumluftwechsel: 1 pro Stunde 
    Licht: n/a 

    Phase 2: Primordia Bildung / Einleitung der Fruchtung 
    Temperatur: 10 - 15 °C 
    Luftfeuchte: 95 - 100 % 
    Dauer: 4 - 5 Tage 
    CO2: 500 - 1.000 ppm 
    Raumluftwechsel: 4 - 8 pro Stunde 
    Licht: 500 - 1.000 Lux 

    Phase 3: Fruchtung und Ernte 
    Temperatur: 15 - 21 °C 
    Luftfeuchte: 85 - 90 % 
    Dauer: 4 - 8 Tage
    CO2: < 2.000 ppm 
    Raumluftwechsel: 4 - 5 pro Stunde 
    Licht: 500 - 1.000 Lux 

    Ernte: 2 Erntewellen für jeweils etwa 15 Tage im Abstand von 14 Tagen

    Unsere Empfehlungen:

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