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Bio-Austernpilz - Pleurotus ostreatus - Pilzbeet

für die biologische Pilzzucht


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    Bio-Austernpilz - Pleurotus ostreatus - Pilzbeet 

    Synonyme: Austernseitling, Hiratake, Tamogitake, Píng Gu, Sadafi, Chippikkoon 


    Der Austernpilz ist ein schmackhafter, sehr einfach zu züchtender Speisepilz. Das Myzel dieses Pilzes ist überaus robust, weshalb er einer der beliebtesten Zuchtpilze ist. Die Fruchtkörper erreichen einen Durchmesser von 5 - 15 cm. Der Hut ist graubraun bis violett, nach unten hin zu den Lamellen und beim Stiel geht die Farbe ins Weißliche über.
    Pleurotus ist reich an Vitaminen des B-Komplexes wie u. a. B1 (Thiamin), B2 (Riboflavin), B5 (Niacin), B6 und B7 (Biotin). Darüber hinaus enthält er Folsäure sowie die Vitamine C und D (Calciferol). Ein Viertel der Trockensubstanz dieses Pilzes besteht aus Proteinen und enthält alle essentiellen Aminosäuren. Weitere wichtige Inhaltsstoffe des Pleurotus sind Beta-Glukane (Polysaccharide), Pleuran und Lovastatin.

    Diese Frischware wird auf Bestellung frisch für Sie angesetzt. Die Produktionszeit beträgt rund 3 - 6 Wochen.
    Die Pilzbrut sollte sofort nach der Lieferung verarbeitet werden.
    Sollte das Produkt nicht sofort verarbeitet werden können, kann es bis zu 2 Wochen im Kühlschrank bei 4 °C gelagert werden.
    Wir empfehlen, dies bei der Bestellung und Ihren Vorbereitungen gemäß Anleitung einzuplanen

    Geeignete Anbaumethoden: 
    Strohballen, BaumstämmePilzbeet - auch für die Mykorestaurierung, Fertigkultur im Gewächshaus    

    Geeignetes Substrat: Stroh, Papier, Kaffeesatz, Fruchtfleisch von Kaffeebohnen, Laubholz
    Geeignete Hölzer sind
     Ahorn, Birke, Buche, Eiche, Erle, Esche, Espe, Pappel, Ulme und Weide.
    Dieser Zuchtstamm fruchtet beim Freilandanbau im späten Sommer bis frühen Herbst.

    Sie erhalten fertig von Pilzmyzel besiedelte Pilzbrut auf Basis biologischer Rohstoffe (Holz, Roggenkleie aus Bio-Anbau) in speziell für die Sterilisation geeigneten Säcken.
    Je nach Pilzart sind sie folgendermaßen erhältlich und zu verarbeiten:
    1 Autoklav-Bag mit ca. 1 Liter (500 Gramm) eignet sich zum Beimpfen und für die Vermehrung über 4 - 8 Wochen in sterilisiertem Holzsubstrat vor dem Beimpfen des Pilzbeets (siehe Anleitung).
    1 Autoklav-Bag mit ca. 6 Litern Pilzbrut eignet sich für das Beimpfen eines Pilzbeets mit 80 x 80 cm.

    Mykorestaurierung mittels Pilzbeet: 
    Einige Pilzgattungen eignen sich dazu, diese Giftstoffe abzubauen und aus der Umwelt zu entfernen. 
    Dazu wird Pilzmyzel von entsprechenden Pilzsorten im kontaminierten Boden verteilt und mit geeignetem Nährboden vermischt, um eine großflächige Abdeckung der Schadstoffquelle zu erreichen. Die Myzelstränge durchwachsen den Boden. Sie nehmen einzelne Giftstoffe direkt auf bzw. zerlegen diese in ihre Bestandteile und machen sie so unschädlich.
    Der Pilz nimmt die Giftstoffe in seine Fruchtkörper auf. Diese müssen nach Abschluß des Lebenszyklus geerntet und fachgerecht entsorgt werden.

    Die Einsatzgebiete dieser Pilzart sind:
    - Schwermetalle Cadmium und Quecksilber,
    - unterschiedliche chemischen Toxine wie Benzo(a)pyrene, d. h. polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK), wie sie in Verbrennungsprozessen entstehen, aber auch
    - Dimethylmethylphosphonate (DMMP), die in den chemischen Kampfstoffen VX, Soman und Sarin enthalten sind,
    - Dioxin, auch Sevesogift genannt, das lange Zeit massiv als Unkrautvernichtungsmittel eingesetzt wurde,
    - polychlorierte Biphenyle (PCB), die in Weichmachern, Insektenvernichtungsmitteln und Additiven vorkommen,
    - Trinitrotoluol (TNT) aus militärischer Munition wie Bomben, Granaten und Minen,
    - Bakterien wie Escherichia coli sowie andere Stämme,
    - Erdölprodukte wie Diesel und Schweröl.
    Quellen:
    STAMETS, La Dena Che’. Best Mycorestoration Practices for Habitat Restoration of Small Land Parcels. 2012.
    STAMETS, Paul. Mycelium running: how mushrooms can help save the world. Ten speed press, 2005, S. 85 - 113.

    Taxonomie: 
    Klasse: Agaricomycetes 
    Unterklasse: Agaricomycetidae 
    Ordnung: Champignonartige (Agaricales) 
    Familie: Seitlingsverwandte (Pleurotaceae) 
    Gattung: Seitlinge (Pleurotus) 
    Art: Austernseitling (Pleurotus ostreatus)
    Sporen: meist weiß bis grau, 7,5 - 9,5 x 3 - 4 µ, Schnallen sind vorhanden

    Zuchtbedingungen: 
    Phase 1: Myzelwachstum 
    Temperatur: 24 °C 
    Luftfeuchte: 85 - 95 % 
    Dauer: 12 - 21 Tage 
    CO2: 5.000 - 20.000 ppm 
    Raumluftwechsel: 1 pro Stunde 
    Licht: n/a 

    Phase 2: Primordia Bildung / Einleitung der Fruchtung 
    Temperatur: 10 - 15,6 °C 
    Luftfeuchte: 95 - 100 % 
    Dauer: 3 - 5 Tage 
    CO2: < 1.000 ppm
    Raumluftwechsel: 4 - 8 pro Stunde
    Licht: 1.000 - 1.500 (2.000) Lux

    Phase 3: Fruchtung und Ernte 
    Temperatur: 10 - 21 °C
    Luftfeuchte: 85 - 90 %
    Dauer: 4 - 7 Tage
    CO2: < 1.000 ppm 
    Raumluftwechsel: 4 - 8 pro Stunde 
    Licht: 1.000 - 1.500 (2.000) Lux 

    Ernte: alle 7 - 14 Tage für 45 - 55 Tage

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