Unsere Substrate werden FRISCH für Sie produziert, deshalb beträgt die Produktionszeit ca. 3 - 6 Wochen.
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Azurescens Astoria Ossip - Mykorestaurierungsbag
für die Mykorestaurierung
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Stattlicher Kahlkopf - Psilocybe Azurescens Astoria Ossip-Strain - Pilzbeet für die Mykorestaurierung
Synonyme: Zauberpilz, Bläuender Kahlkopf, Azurblauverfärbender Kahlkopf, Sacred psilocybes (heilige Kahlköpfe), Blue Angels, Flying Saucer Mushroom, Azzies, Indigo Psilocybe
Giftig! Nicht zum Verzehr bestimmt! Der Bläuende Kahlkopf (nicht zu verwechseln mit dem Blauenden Kahlkopf) wurde ursprünglich bei Astoria, Oregon, USA entdeckt, weshalb er zunächst als Psilocybe astoriensis bezeichnet wurde. Da sich Verletzungen azurblau verfärben, wird er inzwischen Psilocybe Azurescens genannt.
Als holzzersetzender Pilz spielt er eine wichtige Rolle in der Mykorestauration, weil psilodybe Pilze zu den wenigen Arten gehören, die bedeutsame chemische Schadstoffe zersetzen können.
Sein Hut ist bei jungen Exemplaren kegelig, später abflachend, ockergelb bis kastanienbraun und 3 - 10 cm groß. Die Lamellen sind angewachsen, dicht zusammenstehend, am Ansatz aufsteigend, fleckig und bei Verletzungen dunkel. Der Stiel ist naturweiß, 9 - 20 cm lang und wenige Millimeter dünn, nach unten hin dicker werdend, oft gekrümmt.
Der Stattliche Kahlkopf hat keinen ausgeprägten Geruch, sein Geschmack ist extrem bitter.
Es gibt natürliche Vorkommen des Bläuenden Kahlkopfes in weiten Teilen Mitteleuropas. Durch seine Inhaltsstoffe ist sammeln, besitzen und der Verkauf in vielen Ländern für den menschlichen Verzehr verboten.
Diese Frischware wird auf Bestellung frisch für Sie angesetzt. Die Produktionszeit beträgt rund 3 - 6 Wochen.
Die Pilzbrut sollte sofort nach der Lieferung verarbeitet werden.
Sollte das Produkt nicht sofort verarbeitet werden können, kann es bis zu 2 Wochen im Kühlschrank bei 4 °C gelagert werden.
Wir empfehlen, dies bei der Bestellung und Ihren Vorbereitungen gemäß Anleitung einzuplanen.
Geeignete Anbaumethoden:
Baumstämme, Pilzbeet - auch für die Mykorestaurierung, Fertigkultur im Gewächshaus
Geeignetes Substrat: Stroh, Papier, Kaffeesatz, Fruchtfleisch von Kaffeebohnen, Laubholz
Geeignete Hölzer sind Ahorn, Birke, Buche, Eiche, Erle, Esche, Espe, Pappel, Ulme und Weide.
Dieser Zuchtstamm fruchtet beim Freilandanbau im späten Herbst beim ersten Frosteinbruch.
Sie erhalten fertig von Pilzmyzel besiedelte Pilzbrut auf Basis biologischer Rohstoffe (Holz, Roggenkleie aus Bio-Anbau)
in speziell für die Sterilisation geeigneten Säcken.
Je nach Pilzart sind sie erhältlich in den Größen:
1
Autoklav-Bag mit ca. 1 Liter (500 Gramm) eignet sich zum Beimpfen und für die Vermehrung
über 4 - 8 Wochen in sterilisiertem Holzsubstrat vor dem Beimpfen des Pilzbeets (siehe Anleitung).
1 Autoklav-Bag mit ca. 6 Litern Pilzbrut eignet sich für das Beimpfen eines Pilzbeets mit 80 x 80 cm.
Mykorestaurierung mittels Pilzbeet:
Einige
Pilzgattungen eignen sich dazu, diese Giftstoffe abzubauen und aus der Umwelt
zu entfernen.
Dazu wird Pilzmyzel von entsprechenden Pilzsorten im kontaminierten Boden
verteilt und mit geeignetem
Nährboden vermischt, um eine großflächige
Abdeckung der Schadstoffquelle zu erreichen. Die Myzelstränge
durchwachsen den Boden. Sie nehmen einzelne Giftstoffe direkt auf bzw.
zerlegen diese in ihre Bestandteile und machen sie so unschädlich.
Der Pilz nimmt die Giftstoffe in seine Fruchtkörper auf. Diese müssen nach Abschluß des Lebenszyklus geerntet und fachgerecht entsorgt werden.
Die Einsatzgebiete
dieser Pilzart sind:
- Dimethylmethylphosphonate (DMMP), die in Nervengiften wie VX, Soman und
Sarin enthalten sind,
- Persistente Organische Wasserstoffe aus Flammschutzmitteln,
Kraftstoffadditiven und Insektiziden wie DDT
- Bakterien wie Escherichia coli sowie andere Stämme,
- nitrat- und phosphorgebundene Toxine, wie teils intensiv auf
landwirtschaftlichen Flächen im Einsatz.
Quellen:
STAMETS, La Dena Che’. Best Mycorestoration Practices for Habitat Restoration of Small Land Parcels. 2012.
STAMETS, Paul. Mycelium running: how mushrooms can help save the world. Ten speed press, 2005, S. 85 - 113.
Hinweis zur Produktsicherheit:
Die Fruchtkörper dieser Gattung sind nicht zum menschlichen oder tierischen Verzehr geeignet. Toxizität: Giftig.
In einige Länder ist die Lieferung dieses Produktes nur nach Vorlage einer Importgenehmigung möglich, beispielsweise Finnland, Kalifornien, Russland, Schweiz, Türkei und andere. Bitte informieren Sie sich vor der Bestellung über die Bestimmungen in Ihrem Land.
Taxonomie:
Klasse: Agaricomycetes
Unterklasse: Agaricomycetidae
Ordnung: Champignonartige (Agaricales)
Familie: Träuschlingsverwandte (Strophariaceae)
Gattung: Kahlköpfe (Psilocybe)
Art: Stattlicher Kahlkopf (Psilocybe Azurescens)
Sporen: elliptische Form, 9 – 13,5 × 5 – 8 µ, Bastiden viersporig
Zuchtbedingungen:
Die genauen Zuchtbedingungen sind derzeit noch im Forschungsstadium.