Unsere Substrate werden FRISCH für Sie produziert, deshalb beträgt die Produktionszeit ca. 3 - 6 Wochen. ​​​​
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Cyanescens Ballard - Mykorestaurierungsbag

für die Mykorestaurierung
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    Blauender Kahlkopf - Psilocybe Cyanescens - Pilzbeet für die Mykorestaurierung

    Synonyme: Klebkopf, Blaugrünfleckender oder Blaufärbender Kahlkopf


    Giftig! Nicht zum Verzehr bestimmt!
    Der wegen seiner klebrigen Hutoberseite auch Klebkopf genannte Pilz scheint ursprünglich aus Nordamerika zu kommen. Inzwischen hat er sich in Nordafrika und weiten Teilen Mitteleuropas verbreitet. Als Holzverwerter besiedelt er unter passenden Bedingungen Mulchflächen, weshalb er als Kulturfolger bezeichnet wird. Da die Rohstoffe typischerweise nach 2 - 5 Jahren aufgebraucht sind, verschwinden die natürlichen Vorkommen offenbar nach einigen Jahren wieder.
    Als holzzersetzender Pilz spielt er eine wichtige Rolle in der Mykorestauration, weil psilodybe Pilze zu den wenigen Arten gehören, die bedeutsame chemische Schadstoffe zersetzen können.
    Sein Hut ist bei frischen Exemplaren klebrig, beim jungen Pilz zuerst kegelförmit aufgewölbt, später abflachend und wellig. Die Farbe des Hutes variiert stark von braun, ockerfarben, gelblich bis weißlich und 1 - 7 cm groß. Die Lamellen sind ausgebuchtet angewachsen. Auch diese Farbe kann wechselnd von gräulich bis rötlich braun mit hellerer Schneide. Der Stiel ist naturweiß, 5 - 8 cm lang und wenige Millimeter dünn.
    Der Blauende Kahlkopf (nicht zu verwechseln mit dem Bläuenden oder Stattlichen Kahlkopf) hat einen dumpfen, an Kartoffeln erinnernden Geruch, sein Geschmack ist bitter.
    Es gibt natürliche Vorkommen des Bläuenden Kahlkopfes in weiten Teilen Mitteleuropas. Durch seine Inhaltsstoffe ist sammeln, besitzen und der Verkauf in vielen Ländern für den menschlichen Verzehr verboten.

    Diese Frischware wird auf Bestellung frisch für Sie angesetzt. Die Produktionszeit beträgt rund 3 - 6 Wochen.
    Die Pilzbrut sollte sofort nach der Lieferung verarbeitet werden.
    Sollte das Produkt nicht sofort verarbeitet werden können, kann es bis zu 2 Wochen im Kühlschrank bei 4 °C gelagert werden.
    Wir empfehlen, dies bei der Bestellung und Ihren Vorbereitungen gemäß Anleitung einzuplanen. 

    Geeignete Anbaumethoden: BaumstämmePilzbeet - auch für die Mykorestaurierung, Fertigkultur im Gewächshaus    

    Geeignetes Substrat: Stroh, Papier, Kaffeesatz, Fruchtfleisch von Kaffeebohnen, Laubholz
    Geeignete Hölzer sind
     Ahorn, Birke, Buche, Eiche, Erle, Esche, Espe, Pappel, Ulme und Weide.
    Dieser Zuchtstamm fruchtet beim Freilandanbau im späten Herbst beim ersten Frosteinbruch.

    Sie erhalten fertig von Pilzmyzel besiedelte Pilzbrut auf Basis biologischer Rohstoffe (Holz, Roggenkleie aus Bio-Anbau) in speziell für die Sterilisation geeigneten Säcken.
    Je nach Pilzart sind sie erhältlich in den Größen:
    1 Autoklav-Bag mit ca. 1 Liter (500 Gramm) eignet sich zum Beimpfen und für die Vermehrung über 4 - 8 Wochen in sterilisiertem Holzsubstrat vor dem Beimpfen des Pilzbeets (siehe Anleitung).
    1 Autoklav-Bag mit ca. 6 Litern Pilzbrut eignet sich für das Beimpfen eines Pilzbeets mit 80 x 80 cm

    Mykorestaurierung mittels Pilzbeet: 
    Einige Pilzgattungen eignen sich dazu, diese Giftstoffe abzubauen und aus der Umwelt zu entfernen. 
    Dazu wird Pilzmyzel von entsprechenden Pilzsorten im kontaminierten Boden verteilt und mit geeignetem Nährboden vermischt, um eine großflächige Abdeckung der Schadstoffquelle zu erreichen. Die Myzelstränge durchwachsen den Boden. Sie nehmen einzelne Giftstoffe direkt auf bzw. zerlegen diese in ihre Bestandteile und machen sie so unschädlich.
    Der Pilz nimmt die Giftstoffe in seine Fruchtkörper auf. Diese müssen nach Abschluß des Lebenszyklus geerntet und fachgerecht entsorgt werden.

    Die Einsatzgebiete dieser Pilzart sind:
    - Dimethylmethylphosphonate (DMMP), die in Nervengiften wie VX, Soman und Sarin enthalten sind,
    - Persistente Organische Wasserstoffe aus Flammschutzmitteln, Kraftstoffadditiven, Insektiziden wie DDT,
    - nitrat- und phosphorgebundene Toxine, wie teils intensiv auf landwirtschaftlichen Flächen im Einsatz.
    Quellen:
    STAMETS, La Dena Che’. Best Mycorestoration Practices for Habitat Restoration of Small Land Parcels. 2012.
    STAMETS, Paul. Mycelium running: how mushrooms can help save the world. Ten speed press, 2005, S. 85 - 113.

    Hinweis zur Produktsicherheit: 
    Die Fruchtkörper dieser Gattung sind nicht zum menschlichen oder tierischen Verzehr geeignet. Toxizität: Giftig. In einige Länder ist die Lieferung dieses Produktes nur nach Vorlage einer Importgenehmigung möglich: Kalifornien, Russland, Schweiz und andere. Bitte informieren Sie sich vor der Bestellung über die Bestimmungen in Ihrem Land.

    Taxonomie: 
    Klasse: Agaricomycetes 
    Unterklasse: Agaricomycetidae 
    Ordnung: Champignonartige (Agaricales) 
    Familie: Hymenogastraceae 
    Gattung: Kahlköpfe (Psilocybe) 
    Art: Blauender Kahlkopf (Psilocybe Azurescens)

    Zuchtbedingungen: 
    Die genauen Zuchtbedingungen sind derzeit noch im Forschungsstadium.

    Unsere Empfehlungen:

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