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Bio-Shiitake - 3782-Strain - Lentinula edodes - Pilzbeet

für die biologische Pilzzucht


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    Bio-Shiitake 3782-Strain - Lentinula edodes - Pilzbeet

    Synonyme: Shii-Take, Pasaniapilz, Shaingugu, Hua Gu, Qua Gu


    Das Erscheinungsbild dieses Shiitake-Stamms hängt von den Zuchtbedingungen ab. Bei Temperaturen unter 18° C produziert er eher dunkelbraune, schwere Fruchtkörper. Bei wärmeren Temperaturen werden sie etwas dünner und heller.
    Bei diesem in Europa sehr beliebten Shiitake-Strain ist der gesamte Wachstumszyklus bis zur Fruchtung mit 4 - 5 Monaten etwas länger als bei anderen Zuchtstämmen. 
    Der japanische Name "Shiitake" setzt sich aus "Take" (= Pilz) und "Shii" (= Pasania-Baum) zusammen und bedeutet wörtlich übersetzt "Pilz, der auf dem Baum wächst". Der Shiitake ist in Japan, Korea und China beheimatet und ist der Bevölkerung in seinen Eigenschaften schon seit ca. 2.000 Jahren bekannt. Sein Geruch erinnert stark an Knoblauch und ist auf einen Inhaltsstoff namens Lenthionin zurückzuführen. Der Shiitake gilt als der begehrteste Speisepilz nach dem Champignon.

    Diese Frischware wird auf Bestellung frisch für Sie angesetzt. Die Produktionszeit beträgt rund 3 - 6 Wochen.
    Die Pilzbrut sollte sofort nach der Lieferung verarbeitet werden.
    Sollte das Produkt nicht sofort verarbeitet werden können, kann es bis zu 2 Wochen im Kühlschrank bei 4 °C gelagert werden.
    Wir empfehlen, dies bei der Bestellung und Ihren Vorbereitungen gemäß Anleitung einzuplanen. 

    Geeignete Anbaumethoden:  
    BaumstämmePilzbeet - auch für die Mykorestaurierung, Fertigkultur im Gewächshaus

    Geeignetes Substrat: Laubholz
    Geeignete Hölzer sind
     Eiche, Buche, Birke, Erle, Kastanie, Shiia/Pasania.
    Dieser Zuchtstamm fruchtet beim Freilandanbau im Frühling und Herbst.

    Sie erhalten fertig von Pilzmyzel besiedelte Pilzbrut auf Basis biologischer Rohstoffe (Holz, Roggenkleie aus Bio-Anbau) in speziell für die Sterilisation geeigneten Säcken.
    Je nach Pilzart sind sie folgendermaßen erhältlich und zu verarbeiten:
    1 Autoklav-Bag mit ca. 1 Liter (500 Gramm) eignet sich zum Beimpfen und für die Vermehrung über 4 - 8 Wochen in sterilisiertem Holzsubstrat vor dem Beimpfen des Pilzbeets (siehe Anleitung).
    1 Autoklav-Bag mit ca. 6 Litern Pilzbrut eignet sich für das Beimpfen eines Pilzbeets mit 80 x 80 cm.

    Mykorestaurierung mittels Pilzbeet: 
    Einige Pilzgattungen eignen sich dazu, diese Giftstoffe abzubauen und aus der Umwelt zu entfernen. 
    Dazu wird Pilzmyzel von entsprechenden Pilzsorten im kontaminierten Boden verteilt und mit geeignetem Nährboden vermischt, um eine großflächige Abdeckung der Schadstoffquelle zu erreichen. Die Myzelstränge durchwachsen den Boden. Sie nehmen einzelne Giftstoffe direkt auf bzw. zerlegen diese in ihre Bestandteile und machen sie so unschädlich.
    Der Pilz nimmt die Giftstoffe in seine Fruchtkörper auf. Diese müssen nach Abschluß des Lebenszyklus geerntet und fachgerecht entsorgt werden.

    Die Einsatzgebiete dieser Pilzart sind:
    - unterschiedliche chemische Toxine wie Polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK), wie sie in Verbrennungsprozessen entstehen, aber auch
    - Polychlorierte Biphenyle (PCB), die in Weichmachern, Insektenvernichtungsmitteln und Additiven vorkommen,
    - Pentachlorophenaole, das in Holzschutzmitteln, Textil- bzw. Lederindustrie verwendet wird.

    Taxonomie: 
    Klasse: Agaricomycetes 
    Unterklasse: Agaricomycetidae 
    Ordnung: Agaricales 
    Familie: Marasmiaceae 
    Gattung: Lentinula 
    Art: Lentinula edodes 
    Sporen: weiß, ovale bis ellipsoide Form, zwischen 5 - 6,5 x 3 - 3,5 µ 

    Zuchtbedingungen: 
    Phase 1: Myzelwachstum 
    Temperatur: 23 - 26 °C 
    Luftfeuchte: 95 - 100 % 
    Dauer: 90 - 120 Tage 
    CO2:  > 10.000 ppm
    Licht:  50 - 100 Lux

    Phase 2: Primordia Bildung / Einleitung der Fruchtung 
    Temperatur: 17 - 19 °C 
    Luftfeuchte: 95 - 100 % 
    Dauer: 5 - 7 Tage 
    CO2: < 1.000 ppm
    Raumluftwechsel: 4 - 7 pro Stunde
    Licht: 500 - 2.000 Lux

    Phase 3: Fruchtung und Ernte
    Temperatur: 14 - 17 °C 
    Luftfeuchte: 85 - 95 %
    Dauer: 5 - 8 Tage
    CO2:  600 - 1.000  (maximal 1.400 ppm) 
    Raumluftwechsel: 4 - 8 pro Stunde
    Licht: keine Angaben

    Ernte: 3 - 5 Erntewellen im Abstand von 14 - 16 Tagen

    Unsere Empfehlungen:

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